Schnelligkeit als Erfolgsfaktor

Top-Fußballer müssen herausragende Schnelligkeitsqualitäten mitbringen. Eine Schnelligkeitsschulung inklusive einer Verbesserung der Antritts- und Grundschnelligkeit ist deshalb regelmäßiger Trainingsinhalt.

Optimale Belastungsdosierung

Die Spiel- und Trainingsbelastungen sind optimal zu dosieren, um Perspektivspieler nicht zu „verheizen“, sondern gezielt auf die Extrembelastungen des Hochleistungsfußballs vorzubereiten.

Spezielles Torhüter-Training

Was für die Feldspieler zutrifft, gilt natürlich auch für die Perspektiv-Torhüter. Nur eine regelmäßige Spielpraxis sowie ein fundiertes Sondertraining bereiten auf die Herausforderungen vor.

„Biss“ und Siegermentalität

Perspektivspieler müssen schnellstmöglich lernen, mit großen Druck- und Stresssituationen fertig zu werden und sich durchzubeißen. Sie müssen dazu eine  gewisse fußballerische Cleverness, einen nötigen „Biss“, mentale Stärke und Siegermentalität mitbringen!

Professionelle Einstellung

Im Kreis des Lizenzspieler-Kaders ist eine konsequente Erfolgsorientierung und hochprofessionelle Einstellung unverzichtbar. Das heißt auch, sich der „Rivalität und Konkurrenz“ durch etablierte Profis zu stellen sowie sportliche Rückschläge positiv und konstruktiv zu verarbeiten.

Regelmäßige Spielpraxis

Eine regelmäßige Spielpraxis auf höchstmöglichem Niveau ist unverzichtbar, sollen Perspektivspieler mit großen sportlichen Ambitionen nach Übertritt in den Lizenzspieler-Bereich nicht plötzlich stagnieren.

ELITEFÖRDERUNG

Lizenzvereine

Auf ambitionierte Perspektivspieler speziell die U-Nationalspieler kommen nach der A-Jugend zusätzliche Belastungen zu: die technisch-taktische Qualität ist höher, die konditionellen Anforderungen sind intensiver, der „mentale Druck” in der neuen Umgebung und in direkter Konkurrenz mit etablierten Profis ist enorm. Umso wichtiger ist eine intensive individuelle Begleitung dieser Perspektivspieler!

Für diese zugegeben komplexe Aufgabe sind vorhandene Strukturen und Konzepte bisher nicht immer optimal:
Im Extremfall pendeln viele dieser Perspektivspieler mit großem fußballerischen Potenzial und ambitionierten sportlichen Zielen unregelmäßig zwischen verschiedenen Teams in Verein und Verband. Einem Länderspiel folgt nach einer kurzen Regeneration beispielsweise eine belastungsintensive Trainingswoche mit dem Lizenzspieler-Kader einschließlich eines Tribünen- oder Bankplatzes am Spieltag. Oder dieser Trainingswoche mit den Profis schließt sich ein Spiel mit der II. Mannschaft in der Regional- oder 3. Liga an. Spiel- und Trainingsabläufe dieser Perspektivspieler werden häufig nur für kürzere Phasen wie eine Woche durch die unmittelbar betroffenen Team-Trainer abgestimmt. Eine systematische Koordinierung und optimale Abstimmung des Belastungsumfangs, der erreichten Spielpraxis oder der individuellen Ausbildungsschwerpunkte über längere Planungszeiträume wie etwa 2 Monate ist jedoch für diese spezielle Spielergruppe nicht sichergestellt.
Dieses strukturelle Defizit bei der individuellen Begleitung und sportlichen Steuerung der Spieler kann in Zukunft durch einen zuständigen Koordinator aufgefangen werden!

 
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